Ein Content-Brief soll eigentlich Zeit sparen. Statt dass ein Autor auf eine leere Seite starrt, bekommt er ein strukturiertes Dokument: Zielgruppe, Kernbotschaften, Wettbewerbslandschaft, Keyword-Ziele, Gliederung. Das Problem ist, dass die Erstellung des Briefs selbst 45 bis 60 Minuten dauert — Wettbewerberrecherche, Keyword-Daten abrufen, bestehende Veröffentlichungen zum Thema prüfen, eine Gliederung strukturieren.
Für ein Marketing-Team, das fünf Inhalte pro Woche produziert, sind das fast vier Stunden allein für Briefs. Kein Schreiben. Kein Redigieren. Kein Bewerben. Nur Vorbereitung.
Die Brief-Erstellung besteht hauptsächlich aus Recherche und Synthese — genau das, was AI gut kann. Die kreative Richtung, der Blickwinkel, die Stimme — das braucht einen Menschen.
Was der Workflow macht
Der Content Brief Generator Workflow nimmt zwei Eingaben entgegen — ein Thema und eine Zielgruppe — und führt drei Schritte aus:
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Wettbewerber- und Keyword-Recherche — AI sucht nach bestehenden Inhalten, identifiziert die bestplatzierten Seiten, analysiert deren Struktur und Tiefe und extrahiert Ziel-Keywords.
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Content-Gap-Analyse — Der Workflow vergleicht, was existiert, mit dem, was fehlt. Wenn alle Wettbewerber die Grundlagen abdecken, aber keiner in die Implementierung geht, markiert der Brief das als Chance.
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Strukturierte Brief-Ausgabe — Die finale Ausgabe enthält: Titeloptionen, Ziel-Keywords, Zielgruppendefinition, Wettbewerbsübersicht, empfohlener Blickwinkel, H2/H3-Gliederung, empfohlene Wortanzahl und interne Verlinkungsmöglichkeiten.
Der gesamte Workflow läuft in unter zwei Minuten.
Eingesparte Zeit
Ein Brief dauert manuell 45 Minuten. Fünf Briefs pro Woche sind 3,75 Stunden. Über ein Jahr sind das 195 Stunden. Der größere Gewinn ist Konsistenz — ein automatisierter Brief deckt jedes Mal alle Abschnitte ab.
Was der Mensch weiterhin tut
Der Content-Lead wählt weiterhin den Blickwinkel, passt die Gliederung an, legt den Ton fest und fügt institutionelles Wissen hinzu. Der Brief eliminiert die Recherche-Mühe, damit sich der Mensch auf die Teile konzentrieren kann, die wirklich Kreativität erfordern.