Ein Lieferant schickt einen 30-seitigen Rahmenvertrag. Die Rechtsabteilung muss die Haftungsfreistellungsklausel finden, die Haftungsobergrenze prüfen, die Kündigungsbedingungen überprüfen, die IP-Zuordnung bestätigen und alles Ungewöhnliche markieren. Ein erfahrener Anwalt braucht 45 Minuten bis eine Stunde pro Vertrag.
Bei fünf Verträgen in derselben Woche sind das fünf Stunden Klausel-für-Klausel-Lesen. Keine Verhandlungen, keine Beratung des Geschäfts — nur das Finden und Extrahieren der relevanten Bestimmungen.
Was der Workflow macht
Der Contract Clause Extraction Workflow verarbeitet Verträge in drei Schritten:
-
Vertrag hochladen — PDFs, Word-Dokumente oder gescannte Bilder werden akzeptiert. Einzelverarbeitung oder Batch-Upload zum Vergleich.
-
AI extrahiert Schlüsselklauseln — Die AI liest den gesamten Vertrag und extrahiert strukturierte Daten für jede Schlüsselklausel: Vertragsparteien, Laufzeit und Verlängerung, Zahlungsbedingungen, Kündigungsbedingungen, Haftungsobergrenze, Freistellung, IP-Zuordnung, Vertraulichkeit und nicht-standardmäßige Klauseln. Jede Extraktion enthält die genaue Abschnittsreferenz und eine Risikobewertung.
-
Strukturierte Ausgabe — Extrahierte Klauseln in strukturiertem Format: Zusammenfassungstabelle der Schlüsselklauseln oben, dann detaillierte Extraktion mit Originalwortlaut und verständlicher Interpretation. Bei mehreren Verträgen wird eine Vergleichstabelle generiert.
Die Verarbeitung dauert 30-60 Sekunden pro Vertrag.
Eingesparte Zeit
5 Verträge pro Woche: Manuelle Überprüfung 5 Stunden/Woche, AI-Extraktion ca. 20 Minuten/Woche. Netto-Ersparnis: 4,5+ Stunden/Woche = 230+ Stunden/Jahr.
Was der Mensch weiterhin tut
Der Workflow extrahiert und organisiert. Anwälte bewerten weiterhin Risiken, führen Verhandlungen, beraten das Geschäft und entwerfen Redlines. Klauselextraktion automatisiert das Finden. Anwälte konzentrieren sich auf das Denken.